ASG Technologies kündigt ein vertrauensorientiertes Modell für Data Intelligence an.

Der zum Patent angemeldete Ansatz fördert das Datenverständnis und -vertrauen, damit Business Stakeholder durch Datendemokratisierung schnellere und bessere Entscheidungen treffen können.
ASG Technologies kündigt ein vertrauensorientiertes Modell für Data Intelligence an.

Pressemitteilung Datum & Ort

  • Datum: Dienstag, 3. Dezember 2019
  • Ort: Naples, Florida
ASG Technologies hat eine neue Funktionalität für die marktführende Metadaten-Management-Lösung ASG Data Intelligence bereitgestellt, die die Vertrauenswürdigkeit von Daten bewertet. Der neue Ansatz soll vor allem Chief Data Officer (CDO) dabei unterstützen, einen Self-Service-Zugriff auf vertrauenswürdige Daten bereitzustellen. Anwendern ermöglicht das zum Patent angemeldeten „Vertrauensmodell“, verfügbare Daten besser zu identifizieren und zu verstehen. Zudem erleichtert es ihnen die Einschätzung, wie geeignet und wertvoll die Daten für Analysen sind – egal, ob sie von Menschen, KI oder Machine Learning Systemen durchgeführt werden.

Damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, müssen CDOs dem wachsenden Bedarf nach einem schnellen Zugriff auf vertrauenswürdige Daten gerecht werden. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, Compliance-Richtlinien einzuhalten. Auch wenn die Anforderungen an die Analytik stetig steigen, die drei grundlegenden Fragen zu den Daten bleiben immer gleich: Welche Daten sind verfügbar? Woher stammen die Daten? Und wie vertrauenswürdig sind diese? Bisher beruhte das Vertrauen in die Daten auf Datenqualitätsmaßnahmen, der Zusammenarbeit mit Stakeholdern und Crowdsourced Reviews. Diese sind zwar relevant, können jedoch zu einem unvollständigen und sogar verzerrten Verständnis der Informationen führen. Die geschäftlichen Auswirkungen der Verwendung von qualitativ schlechten oder unpassenden Daten werden dabei meist erst rückwirkend in der Analyse erkannt.

ASG hat eine Marktforschung durchgeführt, um herauszufinden, wie Unternehmen das Thema Datenvertrauen bewerten, welche Faktoren für die Messung der Vertrauenswürdigkeit am objektivsten und relevantesten sind (bzw. wären) und welche Faktoren das Datenverständnis erschweren. Die Auswertung ergab unter anderem, dass Vertrauen vielschichtig ist und organisch entsteht. Zudem entwickelt es sich im Laufe der Zeit weiter. Ein einheitlicher „one size fits all”- Ansatz für alle Unternehmen und deren Daten ist daher nicht umsetzbar.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen hat ASG ein innovatives Vertrauensmodell für das Verständnis von Daten definiert. Das Modell berechnet die Vertrauenswürdigkeit eines Datenelements dynamisch, basierend auf dem Wert einer oder mehrerer Aspekte. Dieser Wert wird dabei durch Logik und Metriken bestimmt, die innerhalb oder auch außerhalb der Data Intelligence-Lösung liegen. Die daraus resultierenden Vertrauensbewertungen werden über einen bestimmten Zeitraum hinweg gemessen. Umfassende Richtlinien steuern automatisierte Aktionen, wie die Instanziierung eines Workflows, wenn eine Bewertung einen Schwellenwert unterschreitet oder übersteigt. ASG hat den einmaligen Ansatz, der das Vertrauen in die Daten unterstützt, zum Patent angemeldet.

"Datenmanagementverantwortliche investieren in Mitarbeiter, Prozesse und Technologien, die sowohl offensive als auch defensive Datenstrategien unterstützen", sagt Marcus MacNeill, Senior Vice President, Produktmanagement bei ASG. „Alle Nutzer, vom Data Analyst bis zum Data Scientist, die verschiedene Analyseziele verfolgen und unterschiedliche Kompetenzen im Umgang mit Daten besitzen, müssen die verfügbaren Daten sicher verstehen und bewerten können. Daher freuen wir uns über die herausragende Rolle, die unser vertrauensorientierter Ansatz bei unseren Produktinvestitionen in Data Intelligence 2020 spielt."